Geboren 1957 in Luxemburg, studierte Camille Kerger Posaune, Gesang und Komposition an den Konservatorien Luxemburg und Metz (Frankreich), später an den Musikhochschulen Mannheim und Düsseldorf mit Konzertexamen das Fach Gesang. Als Posaunist war er Mitglied verschiedener Orchester. Nach seinem Wechsel in das Gesangsfach trat er als Solist insbesondere in Partien für lyrischen Tenor in zahlreichen Opern, Oratorien und Konzerten im In- und Ausland auf. Von 1981 bis 1993 war Vorstandsmitglied der "LGNM" (Luxemburger Gesellschaft für neue Musik). Als Mitbegründer war Camille Kerger bis Juni 2006 musikalischer Direktor des "Théâtre National du Luxembourg".
Zurzeit leitet er das „Institut Européen de Chant Choral Luxembourg“ (INECC). Parallel komponiert Kerger immer wieder. Sein bisheriges Werkschaffen umfasst besonders Kompositionen für Musiktheater, Blasmusik und Chor. Im Juni 2000 wurde sein Werk „Altars of Light“ für Chor und Orchester beim Wettbewerb „L’An 1000 – l’année 2000“ in Paris mit dem ersten Preis bedacht.
Belgien: Séverine Delforge
Frankreich: Florent Stroesser
Deutschland: Martin Folz